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Mit Motorikschleifen die feinmotorische Entwicklung spielend beeinflussen

Da Lernerfahrungen bei Babys und kleinen Kindern in erster Linie durch die Nachahmung von Eltern oder größeren Geschwistern stattfindet, spielen im Lernprozess von Babys und Kindern, weniger Belehrungen und Erklärungen eine wichtige Rolle, als die Nachahmung. Mit auf das Kind übertragenden Erwartungen, tun Eltern ihrem Kind oftmals keinen Gefallen, denn jedes Kind ist Individuum und hat sein eigenes Tempo bei der Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten. Geben Sie ihrem Kind die dafür notwendige Zeit! Nicht zuletzt deshalb weil die motorische Entwicklung nicht gezielt von außen kaum beinflussbar ist. Voraussetzung für eine mögliche Weiterentwicklung der Feinmotorik eines Kindes ist die Bereitstellung von Bewegungsräumen und Anregungen für das Kind, bspw. in Form von Spielzeugen wie einer Motorikschleife.

Denn ein Spielzeug wie eine Motorikschleife dient zur kreativen Förderung motorischer Eigenschaften greift dieses Bedürfniss zur Anregung von neuen Bewegungsmustern auf und bietet, je nach Produkt, eine Vielzahl unterschiedlicher Spielmöglichkeiten in einem einzigen Spielzeug. In erster Linie kann damit die Neugier und der neu hinzugewonnenen Entdeckerdrang eines Kindes auf verschiedenste Arten auf kreative Weise gestillt werden.

Motorikschleife für eine bessere Hand-Auge-Koordination

Motorikschleifen gibt es je nach Anforderung in verschiedenen Ausmaßen und Varianten. Während die unterschiedlichen Größen einer Motorikschleife in den meisten Fällen von dem zur Verfügung stehenden Platzverhältnissen abhängen, gibt weitere Varianten an Motorikschleifen, die bspw. in Kindergärten oder Kinderarztpraxen zum Zeitvertreib an Wänden befestigt werden. Diese Motorikstrecken stellen ein Lernspielzeug für Kinder dar, mit denen Sie neben der Feinmotorik, auch die Koordination von Hand und Auge, als auch die Erkennung Formen und Farben und somit die nachhaltig die Geschicklichkeit der Kinder schulen können.

Spielt ein Kind im Umgang mit einer solchen Motorikschleife ohne elterliche Aufsicht oder den größeren Geschwistern, die unter Umständen zeigen wollen was es mit einem solchen Spielzeug auf sich hat und wie alles funktioniert, kann ein Kind im dem für seine eigene Entwicklung wichtigen “Freien Spiel” am besten erforschen, entdecken und spielen und dabei seiner eigenen kreativen Phantasie freien Lauf lassen. Von den Anforderungen her kann man für Kinder von 1 bis 2 Jahren eine kleine, mit wenigen beweglichen Elementen versehene, Motorikschleife empfehlen. Während man Kindern ab 3 Jahren durchaus eine Motorikschleife anbieten kann, die feinmotorisch durchaus die ein oder andere Herausforderung für das Kind bereit hält. Die möglichen daraus resultierenden Lerneffekte können zusätzlich gesteigert werden, wenn Eltern und andere Spielkameraden sich in dieses “freie Spiel” mit einbringen. Sprechen, Zeigen oder auch Aufgaben stellen und diese an der Motorikschleife vormachen, ist immer gut und fördert die Neugier und Kreativität Ihres Kindes.