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Babybettausstattung: Was braucht man? Was gilt es zu beachten?

Sobald bekannt ist, dass Nachwuchs unterwegs ist, beginnen die werdenden Eltern sich Gedanken über die Grundausstattung zu machen. Eine wichtige Frage, die sich gerade unerfahrene Eltern stellen, ist: Braucht mein Neugeborenes sofort ein eigenes Bett, oder kann es mit im Elternbett schlafen?! Und wie bei vielem gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Vorteile des eigenen Bettes sind:

  • der Schlaf im eigenen Bett ist für das Kind erholsamer
  • auch Eltern verdienen Privatsphäre
  • die Babys sind vor Gefahren (Sauerstoffmangel und Überhitzung) geschützt

Haben sich die werdenden Eltern für ein eigenes Babybett entschieden, sollten sie vor dem Kauf auf grundlegende Dinge achten, damit ihr neues Familienmitglied es so gemütlich und zugleich auch sicher hat und in seinen Schlafphasen die ganzen neuen Eindrücke, Geräusche und Erlebnisse verarbeiten kann.

Aber natürlich können die Babys auch im eigenen Elternbett mit schlafen, wenn sich alle damit wohl fühlen, meine (unsere) Zwillinge und auch die große Schwester waren auch über längeren Zeitraum Mitschläfer in unserem Elternbett – ich hab die Zeit genossen, denn diese Nähe stellt ja doch etwas besonderes dar und es war für mich weniger anstrengend die Zwillinge gleich im Bett zu stillen, als erst aufstehen zu müssen. Aber so eine Entscheidung trifft jedes Elternpaar ja für sich alleine, beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Das Gitterbett und der Lattenrost

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen zu kaufen. Die wohl bekannteste Variante ist das Gitterbett. Doch auch hier sollte auf einiges geachtet werden, um den Nachwuchs sicher zu betten. Zunächst sollte ein verstellbarer Lattenrost vorhanden sein, denn je nachdem wie groß oder klein das Kind ist, kann so die ideale Höhe der Liegefläche eingestellt werden. Babys können noch höher liegen, damit die Eltern es beim Schlafen sehen können. Wenn sie jedoch älter und agiler werden, versuchen sie aus dem Gitterbett hinauszuklettern. Dies kann verhindert werden, wenn der Lattenrost etwas tiefer gestellt wird. So können auch eventuelle Verletzungen vorgebeugt werden, die durch einen eventuellen Sturz entstehen können. Zudem sollten keine Querstangen oder auch Querelemente vorhanden sein, denn diese werden gerne als Stufen beim Klettern genutzt. Ein weiterer und zugleich wichtiger Aspekt ist, dass das Bettgestell über keine losen und erreichbaren Kleinteile verfügt. Schrauben und Ähnliches sollten gut geschützt werden, damit die Kinder nicht verleitet werden diese abzubauen und in den Mund zu stecken.

Das Nestchen

Das Nestchen sorgt für Gemütlichkeit und bietet gleichzeitig Schutz. Auch Babys und Kleinkinder können einen sehr unruhigen Schlaf haben und sich drehen und wenden. Das Nestchen verhindert Verletzungen, falls sich das Baby an den Gitterstäben stößt. Hier sollte jedoch betont werden, dass lediglich Nestchen verwendet werden sollten, die aus einem fusselfreien Material bestehen, zum Beispiel Baumwolle oder andere Webstoffe. Die Vorteile dieser Materialien sind, dass die Babys keine Fasern in den Mund stecken können und es zusätzlich bei einer eventuellen Verschmutzung leicht und bei hohen Temperaturen gereinigt werden kann.

Kuscheldecken und Babybettwäsche

Ein ziemlich umstrittenes Thema sind Kuscheldecken, Kuscheltiere oder andere Gegenstände im Babybett. Doch die meisten Eltern entscheiden: Auch Baby- oder Kuscheldecken sollten nicht fehlen, denn diese geben dem Baby ein Gefühl von Geborgenheit und Wärmen. Da Babys anfangs noch viel Spucken, sollten die Decken ebenfalls aus einem waschbaren Material, wie beispielsweise Baumwolle bestehen. Aus diesem Grund sollten auch mehrere Babydecken vorhanden sein, um die verschmutzten zeitnah waschen zu können und trotzdem eine saubere zur Hand zu haben. Ähnliches gilt für die Babybettwäsche, denn auch diese muss relativ häufig gereinigt werden. Sie sollten zudem bei 60 Grad gewaschen werden können, um eventuelle Keime und Bakterien wirkungsvoll entfernen zu können.

Mobiles und Spieluhren

Um besser einschlafen zu können, werden gerne Spieluhren genutzt. Diese spielen eine beruhigende Melodie ab und helfen dem Baby dabei, sich zu entspannen und schließlich einzuschlafen. Mobiles und Schlafuhren sollten jedoch auf keinen Fall im, sondern neben, dem Babybett angebracht werden, da sonst die Gefahr besteht, dass kleine Teile verschluckt werden können oder das Baby sich daran verletzt. Entscheiden sich die werdenden Eltern dafür ihrem Neugeborenen ebenfalls eine Spieluhr oder ein Mobile mit auf den Weg in den Schlaf zu geben, dann sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass verschiedene Gütesiegel vorhanden sind. Die wichtigsten Siegel sind:

  • CE-Siegel : Besagt, dass alle gesetzlichen Normen eingehalten wurden
  • GS-Siegel: Besagt, dass die Materialien durch Unabhängige (z. B. TÜV) geprüft wurden
  • Spiel gut: Prüft lediglich den pädagogischen Spielwert und nicht die Zusammensetzung und eventuell enthaltene Schadstoffe

Was und wie viel nun wirklich in einem Babybett vorhanden sein muss, oder ob die Eltern sich doch lieber für einen Stubenwagen oder ein Beistellbett entscheiden, dass muss jede Familie für sich individuell entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass sich sorgsam mit diesem Thema Babybett Ausstattung auseinandergesetzt wird und letztendlich nach der Geburt genau beobachtet wird, was das Kind wirklich benötigt, das wird nämlich individuell verschieden sein.



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